Willkommen in St. Kastor

DSCN7970Die in der Nähe des Deutschen Ecks, am Zusammenfluss von Rhein und Mosel gelegene Pfarrkirche ist die älteste Kirche von Koblenz. Das geschichtsträchtige Gotteshaus ist ein hervorragendes Beispiel romanischer Baukunst am Mittelrhein. Es bildete im frühen und hohen Mittelalter das kulturelle und religiöse Zentrum von Koblenz, obwohl die Kirche bis Ende des 13. Jahrhunderts noch vor den Toren der Stadt lag. Ihre heutige Gestalt verdankt sie den Baumaßnahmen des 12. und 19. Jahrhunderts. Die besondere Lage und Schönheit des Gotteshauses veranlasst viele Christen von nah und fern hier regelmäßig die Sonntagsgottesdienste zu besuchen.

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Das aktuelle Papstwappen von Franziskus

Am Hauptportal wurde das aktuelle Papstwappen von Franziskus  angebracht

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Franziskus greift auf die Grundform des Wappens Benedikts XVI. zurück, das anstelle der Tiara eine einfache bischöfliche Mitra zeigt. Sie ist ähnlich den Kronreifen der Tiara mit drei goldenen, in der Mitte vertikal miteinander verbundenen Bändern geschmückt. Sie stehen für die Einheit von Weiheamt, Jurisdiktion und Lehramt des Papstes in derselben Person.

Der Schild trägt das Symbol der Jesuiten: eine goldene Sonne mit dem roten Christusmonogramm IHS, dessen H von einem roten Kreuz überragt wird. Die drei schwarzen Nägel darunter symbolisieren die jesuitischen Ordengelübde der freiwillige Armut, ehelosen Keuschheit und des Gehorsam.

Die weiteren Symbole gleichen denen des erzbischöflichen Wappens Bergoglios, jedoch mit einigen Unterschieden: Stern und Narden-Blüten sind golden statt silbern; der Stern ist acht- statt fünfzackig. Er symbolisiert Maria (Mutter Jesu), die Narde den heiligen Josef, den Schutzpatron der Kirche. Diese vatikanische Deutung wurde vereinzelt bezweifelt und als Übersetzungsfehler erklärt; die vermeintliche Narde sei eine Tuberose.

Anders als bei Benedikt enthält das Wappen kein Pallium, aber den Wahlspruch des Erzbischofs Bergoglio: Miserando atque eligendo („mit Erbarmen und Erwählen“). Er bezieht sich auf die Berufung des Matthäus und stammt aus einer Predigt des Beda Venerabilis.

Eine Spende von den Freunden und Förderern der Basilika St. Kastor Koblenz e.V.

Zieglein Epitaph

Das kunsthistorisch, wertvolle Kleinod wurde vom Team um die Koblenzer Restauratorin Katrin Etringer mit neuem Leben erfüllt. Insgesamt 15 lange Monate haben die Diplom-Restauratoren Mechthild Struchtrup, Valerio Di Finizio und Katrin Etringer an dem dreiteiligen Altarbild gearbeitet.

Sie entdeckten bei ihrer Arbeit, das sich unter der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Farbfassung, noch die Originalversion des 16. Jahrhunderts verbirgt.

Die umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurden mit finanzieller Unterstützung durch den Förderverein St. Kastor e. V. durchgeführt.

Das Epithaph befindet sich über dem nördlichen Altar im Querhaus und hängt zum Schutz hinter Glas. Stifter ist der Namensgeber Jacobus Zieglein der wahrscheinlich aus Andernach stammt.

Der Künstler der dieses außergewöhnliche Werk geschaffen hat ist leider nicht bekannt.

 

_RB817340Beschreibung von Manfred Böckling hier→

Das Zieglein – ist ein Epitaph  entstanden um 1594. Es handelt sich um ein kleines Triptychon, aus Holz und ist dreiteilig. Mittelteil 70 cm x 100 cm. Darüber ein flacher Dreieckgiebel.
Mittelteil und Flügel sind bemalt. Im Mittelteil der Kruzifixsus mit Johannes, Maria und Magdalena.
Auf dem linken Flügel der Donator (Stifter) mit Wappen, auf dem rechten die Verklärung Christi.
Im Giebel die Auferstehung. Auf den Außenseiten der Seitenflügel St. Kastor mit Kirchenmodell und St. Florin.

 

Die Montage erfolgte durch die Kunstschmiede Hoppen aus Dattenberg

Weihe des Zieglein-Altars im Vorabendgottesdienst am Samstag 09. Dezember 2017

 

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