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Kastor - ein Mann aus Aquitanien.
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| Kastors Heimat ist Aquitanien - eine
Landschaft im heutigen Südfrankreich. |
| Zur Zeit Kastors war Aquitanien eine römische Provinz.
Sie reichte vom Gebirge Pyrenäen bis zum Fluss Loire. Hauptstadt der Provinz
war Bordeaux (sprich: Bordo; in römischer Zeit hieß die Stadt Bodigala).
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Kastor lebte im vierten Jahrhundert nach Christus. Wie
mag Kastor eigentlich gesprochen haben? Deutsch, Französisch? - Nein.
Er sprach Latein. Das war damals die Weltsprache. Daneben Griechisch, auch
eine wichtige Sprache. Es ist gut möglich dass Kastor auch griechisch
sprechen konnte. Kastor hat seinen Namen aus der Heimat mitgebracht. Der
Name ist lateinisch und bedeutet Bieber.
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Wahrscheinlich war Kastor ein junger Mann, als er sich
aus seiner Heimat Aquitanien aufgemacht hat, um nach Trier zu gehen. Kastor
kam in eine der wichtigsten Städte, die es damals überhaupt gab. Trier war
eine Weltstadt und sogar die Hauptstadt, von wo aus der römische Kaiser sein
riesiges Reich regierte. Die Römer nannten Trier Augusta Treverorum.
Kaiser Augustinus hatte die Stadt im Land der Treverer gegründet. Die
Treverer waren ein bedeutender Stamm der Kelten. |
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| Kastor begab sich zum Bischof Maximin. Dieser weihte ihn
zum Priester. Übrigens Bischof Maximin stammt auch aus Aquitanien wie
Kastor. |
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| Kastor blieb nicht in Augusta Treverorum, sein Ziel ist
Karden, ein kleines Dorf an der Mosel, damals Cardana genannt. Kastor war in
Karden angekommen und ging durch dieses kleine Dorf wie viele andere mit
Fischern, Winzern und Bauern. Kastor war nach Karden gekommen um die Heiden
zu bekehren. es ist nicht viel was wir von seinem Leben in Karden wissen, wo
er Zeit seines Lebens blieb. |
| Nach einer alten Überlieferung soll Kastor nicht in
einem Haus gewohnt haben. Nein - eine einsame Höhle soll ihm als Unterkunft
gedient haben. |
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| Um das Jahr 400 ist Kastor in Karden gestorben. |
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Bilder aus dem Leben Kastors nach
Entwürfen und Ausstattung der Kastorkirche |
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durch Joseph Anton
Nikolaus Settegast (1813 - 1890) |