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Die Pfarrkirche St. Kastor - Bewahrung des Erhaltenen - Gestaltung in neuem Geist -
836 Gründung eines dem hl. Kastor geweihten Klerikerstifts, ein einfacher Saalbau mit rechteckigem Chorabschluss. 842 Am 19. November beraten Söhne Kaiser Ludwigs in der Kirche über die Reichsteilung, durch den Vertrag von Verdun vollzogen. vor 900 Anbau des Querhauses mit halbkreisförmiger Apsis und einer Außenkrypta. vor 1100 Anfügung der beiden Seitenschiffe. 1138 Konrad III. wird zum König gewählt. Nach dem Erlöschen des salischen Königsstammes ist er der erste Staufer. 1160 Neubau des Chorhauses mit den beiden Osttürmen. 1200 Neubau des Langhauses. Unter Einhaltung des Grundrisses auf heutige Höhe und Weite. Erneute Weihe 27. Juli 1208. 1230 Abschnittweiser Aufbau des Westbaus mit beiden großen Westtürmen. 1499 Einwölbung des Langhauses mit einem spätgotischen Sternengewölbe. 1673 Errichtung einer neuen Sakristei. 1803 Aufhebung des Stifts. Anschließend werden die Stiftsgebäude abgerissen. 1890 Entfernung des Außenputzes und Herstellung der heute noch vorhandenen Steinsichtigkeit. 1894 Neubau des südlichen Seitenschiffs. 1944 Bei einem Bombenangriff auf Koblenz am 6. November wird die Kirche schwer beschädigt. 1946 bis zum Jahre 1954 werden die Kriegsschäden beseitigt. 1978 bis 2003 werden Grundlegende statische Sicherungen und Restaurierungen Innen und Außen am Bauwerk durchgeführt.
Literatur für Interessierte: MICHEL, Fritz "Die kirchlichen Denkmäler der Stadt Koblenz" LIESSEM,Udo / ERBEN Karlheinz "200 Jahre Restaurierung" Koblenz o. J. (1984) Kath. Kirchengemeinde St. Kastor "Grabplatten aus Koblenz St. Kastor" Kath. Kirchengemeinde St. Kastor "Basilika St. Kastor" Festschrift aus Anlass der Erhebung (1992) STANZL, Günther "St. Kastor in Koblenz" Ausgrabungen und Bauuntersuchungen (1998) GOLDMANN, Bernd "St. Kastor in Koblenz" Verfassung und Sozialgeschichte des Stiftes. ERBEN, Karlheinz "Basilika St. Kastor - 25 Jahre Restaurierung" (2004)
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