Das kunsthistorisch, wertvolle Kleinod wurde vom Team um die Koblenzer Restauratorin Katrin Etringer mit neuem Leben erfüllt. Insgesamt 15 lange Monate haben die Diplom-Restauratoren Mechthild Struchtrup, Valerio Di Finizio und Katrin Etringer an dem dreiteiligen Altarbild gearbeitet.

Sie entdeckten bei ihrer Arbeit, das sich unter der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Farbfassung, noch die Originalversion des 16. Jahrhunderts verbirgt.

Die umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurden mit finanzieller Unterstützung durch den Förderverein St. Kastor e. V. durchgeführt.

Das Epithaph befindet sich über dem nördlichen Altar im Querhaus und hängt zum Schutz hinter Glas. Stifter ist der Namensgeber Jacobus Zieglein der wahrscheinlich aus Andernach stammt.

Der Künstler der dieses außergewöhnliche Werk geschaffen hat ist leider nicht bekannt.

 

_RB817340Beschreibung von Manfred Böckling hier→

Das Zieglein – ist ein Epitaph  entstanden um 1594. Es handelt sich um ein kleines Triptychon, aus Holz und ist dreiteilig. Mittelteil 70 cm x 100 cm. Darüber ein flacher Dreieckgiebel.
Mittelteil und Flügel sind bemalt. Im Mittelteil der Kruzifixsus mit Johannes, Maria und Magdalena.
Auf dem linken Flügel der Donator (Stifter) mit Wappen, auf dem rechten die Verklärung Christi.
Im Giebel die Auferstehung. Auf den Außenseiten der Seitenflügel St. Kastor mit Kirchenmodell und St. Florin.

 

Die Montage erfolgte durch die Kunstschmiede Hoppen aus Dattenberg

Weihe des Zieglein-Altars im Vorabendgottesdienst am Samstag 09. Dezember 2017

 

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Zieglein Epitaph