Machen sie mit!
Die gute Choral-Tradition soll in der Basilika St. Kastor fortgeführt werden. Aber: Damit auch künftig in Koblenz Gregorianischer Choral gut gesungen werden kann, braucht die Schola – ein offener, unkomplizierter, freundlich gesonnener Kreis – neue Stimmen. Es genügt nun einmal nicht, Choral hören zu wollen; es muss Menschen geben, die ihn singen. Deshalb an alle, die (mit Geduld) Gregorianik kennen lernen möchten, die herzliche Einladung mitzumachen.

Proben:
Donnerstags um 18:30 Uhr in der Kastorkirche

Kontakt:
Hans Zündorf Telefon: 0176 51598721
Festnetz: 0261 16259

  • Kultur-Reise 2015 der Choral-Schola St. Kastor
    In 3 Tagen besuchten wir Colmar, Freiburg, Straßburg und Gengenbach.Fotoimpressionen:

 

 

Kultur-Reise 2016 der Choral-Schola St. Kastor

Zur Tradition der Choral-Schola St. Kastor gehört einmal im Jahr eine Kultur-Reise. In der Vergangenheit  zum Beispiel zu französischen Kathedralen, nach Luzern, nach Trier und an die Saar oder nach Freiburg und Straßburg im Südwesten. Diesmal waren Paderborn, Münster, Kevelaer, Xanten, Kalkar und Monschau die Ziele: Städte voller Geschichte, Kirchengeschichte und Kunst.

Dome mit der zwingenden Atmosphäre romanisch-gotischer Gotteshäuser führen Besucher zur Besinnung, zum Nachdenken, zum Beten. In andern Kirchen überraschen an Pfeilern und Altären großartige Kunstwerke. In St. Nikolai in Kalkar allerdings kann angesichts der Fülle solcher Kunst die Frage aufkommen  „Bin ich in einer Kirche oder in einem Museum?“. Die Frage fand in der Schola unterschiedliche, gegensätzliche Antworten. Paderborn und Kalkar bleiben nicht nur mit ihren Kirchen in Erinnerung, sondern auch mit ihren – nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebauten – eindrucksvollen Rathäusern. Für eine Choral-Schola nicht uninteressant: An der Hochschule in Paderborn lehren Benediktiner aus der Abtei Königsmünster (Meschede) Gregorianik. Natürlich gehören zu diesen Reisen außer Geistigem und Geistlichem, außer Kirche und Kunst auch Gemeinsamkeit, Essen und Trinken, gelegentlich auch freundschaftliche Streitgespräche. (Proben der Schola donnerstags 18 Uhr in der Kastorkirche)

 

 • Kultur-Reise 2017 der Choral-Schola St. Kastor

Choral-Schola St. Kastor unterwegs
Wie schon in den vergangenen Jahren unternahm die Choral-Schola von St.Kastor wieder eine viertägige Fahrt zu den zu herausragenden Orten der abendländischen Kultur. Nachdem 2016 der Norden des Landes mit Münster und Paderborn bereist wurden, ging dieses Jahr die Fahrt ins Frankenland. Von Lichtenfels aus wurde die nach Plänen von Balthasar Neumann gebaute Wallfahrtskirche Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein  in Oberfranken besucht.
Die Außenansicht wird geprägt von der repräsentativen Fassade mit dem elegant vorschwingenden Mittelteil und den beiden hohen Türmen. Das Erscheinungsbild ist mit seinen Proportionen auf Fernsicht angelegt und stellt eine Antwort auf die Fassade der am gegenüberliegenden Hang gelegenen Kirche des Klosters Banz  dar, an der sie sich teilweise im Aufbau orientiert. Die Fassade gilt als eine der imposantesten des Barock-Zeitalters. Im Benediktinerkloster Banz wurde ein Gottesdienst mitgefeiert. Bamberg mit Dom und Stadtführung standen auf dem Plan. Über Land wurde die Fahrt fortgesetzt nach Würzburg, Stationen waren hier die katholische Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. Sie liegt über dem fränkischen Weinort Volkach an der Mainschleife im unterfränkischen Landkreis Kitzingen. Die spätgotische Kirche liegt mitten in den Weinbergen des mainfränkischen Weinanbaugebiets auf dem Volkacher Kirchberg. Sie beherbergt noch heute eines der bedeutendsten Kunstwerke des Bildschnitzers Tilman Riemenschneider. Natürlich wurde auch Station gemacht um den hervorragenden fränkischen Wein zu kosten und auch für zu Hause einen kleinen Vorrat mitzunehmen.
Der letzte Tag wurde in Würzburg verbracht. Der St. Kilians-Dom mit seiner Doppelturmfassade und einer Gesamtlänge von 105 Metern ist er das viertgrößte romanische Kirchengebäude Deutschlands und ein Hauptwerk deutscher Baukunst zur Zeit der salischen Kaiser. Auch die Residenz durfte natürlich nicht fehlen.

Bernhard Bandus

 

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Foto: Bernhard Bandus